Überwachung telefon arbeitnehmer

Zwar geht es auch bei solchen Überlegungen um Effizienzsteigerung und sie bergen darüber hinaus das Risiko der Selbstausbeutung , aber der dahinter stehende Gedanke ist: mehr Selbstbestimmung für die Arbeitnehmer.

Das Telefon und die Arbeit

Da mutet es doch wie ein fauler Witz an, dass ausgerechnet die Digitalisierung, die proklamierte Basis für diese moderne 4. Und das sind keine Szenarien aus kleinen Hinterhoffirmen. In der Konsequenz wurde auf rechtlicher Basis nachgelegt, aber nicht ausreichend. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft ist ein wirksames Arbeitnehmerdatenschutzgesetz überfällig.

Aber das muss über persönliche Gespräche laufen, nicht auf die klammheimliche Hacker-Art.

Falls dabei z. Februar hat sich das Bundesarbeitsgericht mit einem Werbefilm befasst, in dem ein Arbeitnehmer "mitspielte".


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Der Arbeitnehmer hatte zunächst seine Einwilligung zu Aufnahmen für einen Werbefilm gegeben. Drei Jahre später schied er aus dem Unternehmen aus und forderte kurz darauf, den Arbeitnehmer auf, das Video aus dem Internet zu nehmen. Als der Arbeitgeber dies nur unter Vorbehalt tat, klagte der Arbeitnehmer auf Unterlassung der weiteren Veröffentlichung und auf Schmerzensgeld.

Seine Klage blieb aber in allen Instanzen erfolglos. Der Arbeitnehmer muss sich an seine damals ohne Einschränkungen erklärte Einwilligung zu den Aufnahmen halten. Er könne diese nur widerrufen, wenn besondere Gründe vorlägen. Diese konnte der Arbeitnehmer im konkreten Fall aber nicht darlegen. JavaScript scheint in Ihrem Browser deaktiviert zu sein.

Überwachung von Arbeitnehmer am Arbeitsplatz zulässig? I Rechtsanwalt Bredereck

Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ihre Erfahrungen ohne JavaScript an info recht. Eine eventuelle Überwachung des Telefonverkehrs muss vom Arbeitgeber transparent kommuniziert werden. Ob die Migros ihre Mitarbeiter über die Möglichkeit einer solchen Kontrolle informiert hat, ist nicht bekannt. In jedem Falle wäre das Vorgehen eher gerechtfertigt, wenn das Unternehmen ein spezielles Überwachungsreglement besitzt, das die Überprüfung von Kontaktdaten bei geschäftsschädigendem Verhalten beinhaltet.

Mitarbeiterüberwachung: Was ist erlaubt? | Personal | Haufe

Grundsätzlich kann eine Firma durchaus Massnahmen ergreifen, wenn ein Mitarbeiter gegen die Interessen des Unternehmens verstösst, also beispielsweise Geschäftsgeheimnisse systematisch an die Konkurrenz weitergibt. Besteht ein begründeter Verdacht, muss sich die Massnahme auf einen begrenzten Personenkreis beziehen. Die befragten Experten sehen in der Auswertung von Kontaktdaten, mit Hilfe einer externen Forensik-Firma ein überschiessendes Verhalten. Nur aufgrund beispielsweise eines Medienberichts sei es eher angezeigt, das persönliche Gespräch mit Mitarbeitern zu suchen, bei denen man die Quelle für eine Informationsweitergabe vermutet.

Darf ein Privatdetektiv eingesetzt werden und welche Methoden sind umstritten?

Ansonsten stehe die Verhältnismässigkeit der Reaktion des Arbeitgebers auf ein vermutetes Verhalten der Mitarbeiter in Frage. Migros suchte nach Verbindungsnachweisen. Dabei wurde, bezogen auf einen zurückliegenden kurzen Zeitraum, nach einem bestimmten Verbindungsnachweis auf Geschäftstelefonen gesucht.